Über mich

Ich heisse Mirjam und bin am 25. April 1989 geboren. Ich bin gelernte Biologielaborantin. Momentan arbeite ich im Institut für Parasitologie beim Tierspital Zürich. In meiner Freizeit sind meine Rattis an erster Stelle. Wenn ich Zeit habe, gehe ich Motorrad fahren oder tauchen.

 

Die Liebe zu den Pelzhintern begann auf eine nicht ganz übliche Weise. Denn ich bin nicht nur Rattenliebhaberin, sondern auch Schlangenhalterin. Durch die Schlangen begann ich Ratten immer mehr zu mögen. Dies entwickelte sich dann zu einer tiefen Faszination und liebe, so dass ich bis auf meine kleine Baumpython alle Schlangen an liebevolle Plätze vermittelte. So konnte  ich mich voll und ganz auf diese faszinierenden Haustiere konzentrieren.

 

Wie der Zuchtgedanke begann...

Ich verliebte mich während meiner Rattenhaltung in einen English Blue Bock, später namens Whisky. Er stammte aus einer privaten Vermehrung. Man merkte, dass er einfach schlecht gezüchtet war. Er litt an verschiedenen Beschwerden, daher lebte er leider nicht lange. Dies gab mir sehr zu denken. Wieso möchte die Zucht von Ratten fast niemand seriös betreiben?

 

Auf der Suche nach gesunden Tieren viel mir je länger, je mehr auf:

 

In der Schweiz wird fast ausschliesslich Rattenvermehrung betrieben, es ist leider beinahe unmöglich, Ratten aus guten Zuchten zu bekommen. Es gibt hier zwar einige Homepagen von Züchtern. Oft ist dort das Thema Genetik aber nicht sehr gängig. Dass Genetik aber zu einer seriösen Zucht dazu gehört, ist leider den meisten nicht bewusst. Die Genetikkenntnisse dieser Vermehrer lassen oft zu wünschen übrig. Und ohne diese Kenntnisse kann man nur ins Blaue Vermehren, ohne Ziele und Regeln. Risikoverpaarungen kennen diese ebenfalls nicht. Es wird einfach alles gekreuzt was im Käfig oder Zuhause herumsitzt. Wie gesund die Eltern waren, ist dabei unwichtig. Dies kann bei Mutter und Welpen oder Nachfahren zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen oder genetischen Defekten kommen.

 

Bei meinen eigenen Ratten wurde es mir deswegen immer wichtiger, dass ich auch etwas über sie weiss. Wie Vererbung, Krankheiten und Wesen der früheren Generationen. 

 

Am 15.7.2010 gründete ich dann offiziell diese Zucht.

Mit dem Ziel, in kleinem Rahmen, gewissenhaft zu züchten. Die Nachzuchten sollen zudem nur an Fachkundige Liebhaber. Meine Nachzuchten dürfen auch auf keinen Fall in Tierheime und Zoohandlungen gelangen. Genetik ist der wichtigste Grundstein um eine gute Zucht zu führen. Das Ziel ist, mit anderen gewissenhaften Züchtern das Tier Ratte wieder Widerstandsfähiger zu züchten. Denn das ständige schnupfen und niesen von überempfindlichen Tieren ist oft vererbt. Linien mit sehr hohem Krebsrisiko sind mit guter Buchführung in Zukunft in den Griff zu kriegen. Krebs ist aber nicht vollständig weg zu kriegen. Denn wie auch bei uns Menschen, ist Krebs ein sehr schwieriges Thema. Das Ziel ist jedoch, dass kein Tier aus unserem Zuchtprojekt schon im Alter von unter zwei Jahren an Tumoren erkrankt. Der Weg ist noch lang und steinig... Wir geben uns aber mühe, mit bestem Wissen und Gewissen zu Handeln!

 

Mir ist es wichtig, dass zukünftige Halter meiner Nachzuchten, möglichst lange Freude an ihren Tieren haben können.

 

Doch noch eine Anmerkung zu meiner Schlange, damit da keine Gerüchte entstehen: Ich gebe keine Nasen ab, wenn sie dann als Futter enden. Meine Zuchttiere, Rentner und Nachzuchten werden natürlich auch nicht verfüttert. Meine Abgabebedingungen sind sehr streng, und ich dokumentiere, wo die einzelnen Nachzuchten verbleiben. Ich züchte auch nicht nebenbei Futtertiere. Das wollte ich hier auch mal rasch klarstellen. Mein Schuppenwürmchen frisst Tiefkühlkost, die bei Casa-Reptilica gekauft wird.